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Branche
Activewear (D2C)
Teveo ist eine der bekanntesten Activewear-Marken Deutschlands, wurde organisch aber fast nur über den eigenen Namen gefunden. Diese Case Study zeigt, wie die Kategorie in drei Jahren erschlossen wurde, ohne einen Cent Ad-Spend.
Teveo hatte zum Projektstart, was sich jede Marke wünscht: enorme Bekanntheit und rund 429.000 organische Besucher pro Monat. Der Blick unter die Haube zeigte das Problem. Fast alle suchten "teveo". Über Kategorie-Begriffe kamen ganze 2.393 Besucher. Die Marken-Stärke lag bei 10 von 10, das Linkprofil bei 3 von 10. Brand-Traffic erntet nur die Nachfrage, die Instagram, TikTok und Kampagnen teuer aufgebaut haben. Er bringt keine Neukunden, und er schwankt mit dem Werbedruck.
Wer dagegen ohne Marke im Kopf nach „sport leggings damen“ oder „jogginghose damen“ suchte, fand Nike, Zalando und Gymshark. Teveo stand auf Position 78 oder gar nicht in den Top 100. Jeder fehlende Kategorie-Klick war ein Neukunde bei der Konkurrenz.
Jede Phase baut auf der vorherigen auf, jede hat einen messbaren Beleg. Und die letzte hat noch nicht einmal begonnen.
Keywordrecherche entlang des Sortiments, ein Hauptkeyword plus Cluster je Kategorie. Neue Kategorieseiten für unbesetzte Suchintentionen (Booty-, Ribbed-, Seamless-Leggings), Menü und Seitenaufbau nach Suchnachfrage restrukturiert.
Drei-Stufen-System: Frontload auf die Startseite, dann Low-Hanging Fruits auf gut positionierte Topseller, zuletzt die umkämpften Kategorien mit fünfstelligem Search volume. Mindestens 60 Prozent themenrelevante Quellen.
Vollständige Schema.org-Markups und saubere Merchant-Feeds, kein JS-only-Content, damit KI-Crawler die Daten direkt lesen. Quellenangaben für Vertrauen, Marken-Signale in Foren und auf Reddit.
Alle markenbezogenen Suchanfragen in die eigene Hand: Rabattcode-, Sale- und Produktlinien-Suchen, für die sonst Gutschein-Portale und Drittseiten den Marken-Traffic abgreifen.
Direkte und indirekte Kaufberatung plus Pain-Point-Content: der nächste Hebel, um Nutzer vor der Kaufentscheidung abzuholen und die Themenautorität weiter auszubauen.
| Keyword | Search volume | Before | After |
|---|---|---|---|
| jogginghose | 37.000 | nicht in Top 100 | Pos. 1 |
| jogginghose damen | 25.000 | nicht in Top 100 | Pos. 2 |
| sport bh | 19.000 | Pos. 43 | Pos. 1 |
| leggings damen | 16.000 | Pos. 84 | Pos. 3 |
| sportleggings damen | 14.000 | Pos. 95 | Pos. 1 |
| sportbekleidung damen | 10.000 | Pos. 11 | Pos. 1 |
| sport leggings damen | 10.000 | Pos. 78 | Pos. 1 |
| scrunch leggings | 8.900 | Pos. 8 | Pos. 1 |
Auf dem Fundament der Kategorie-Rankings haben wir Teveo gezielt für KI-Systeme optimiert: vollständige Structured data, saubere Produkt-Feeds, kein JS-only-Content, Vertrauens-Signale. Das Ergebnis: Teveo wird heute quer durch alle großen KI-Systeme zitiert und empfohlen.
Rund 90 Prozent des Teveo-Traffics ist Marken-Traffic. Den rechnen wir uns nicht zu. Gemessen wird ausschließlich der Traffic über Suchbegriffe ohne Markenbezug (Ahrefs Non-Branded-Split).
Alle Zahlen stammen aus Ahrefs. Positionen werden zu festen Stichtagen verglichen (März 2023, Januar 2026), Jahreswerte als Summe der letzten zwölf Monate. Keine Hochrechnungen.
Der gesparte Ad-Spend ist der Ahrefs-Trafficwert: was derselbe Traffic über Google Ads zu aktuellen Klickpreisen kosten würde. 897.855 $ in den letzten zwölf Monaten.
Die SEO 2.0 Analyse rechnet Dir vor, wie viel Deines organischen Traffics wirklich von Neukunden kommt und welche Kategorien Du heute an den Wettbewerb verlierst.
Weil alles andere Selbstbetrug wäre. Brand-Traffic entsteht durch Bekanntheit, die Social Media und Kampagnen aufbauen. SEO-Arbeit zeigt sich dort, wo Menschen noch keine Marke im Kopf haben. Deshalb messen wir diesen Case ausschließlich am Kategorie-Traffic: von 2.393 auf in der Spitze 110.654 Besucher pro Monat (Ahrefs Non-Branded-Split, März 2023 bis Januar 2026).
Gerade dann. 99 Prozent Markenanteil am organischen Traffic bedeutet: Das Wachstum hängt komplett am Werbedruck. Kategorie-Rankings erschließen die Neukunden, die noch keine Marke suchen, und arbeiten unabhängig vom Kampagnen-Budget.
Nach sechs Monaten war der Kategorie-Traffic bereits fast verfünffacht: von 2.393 auf 11.358 Besucher pro Monat (Ahrefs, März bis November 2023). Danach hat sich der Effekt Jahr für Jahr verstärkt.
Das Muster, starke Marke und schwache Kategorie, sehen wir in vielen D2C-Nischen. Ob und wie schnell es sich drehen lässt, rechnen wir vor Projektstart in einer konkreten Potenzialanalyse durch.
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