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Google Bomb (Google Bombe)

Google Bomb (Google Bombe)

by Lucas Per Mai 06, 2019

Was ist eine Google Bomb

Was ist eine Google Bomb (Google Bombe)?

Als Google Bomb bezeichnet man die Black Hat Strategie, ein Suchergebnis bei Google gezielt zu manipulieren. Dies wird erreicht, indem der PageRank-Algorithmus einer spezifischen Webseite gezielt gesteigert wird, indem eine Website mit einem Schlüsselbegriff verlinkt wird. Dadurch erreicht man eine Steigerung des Rankings dieser anvisierten Website in den Google-Suchergebnissen. Google-Bomben sind somit stark auf den Einfluss des PageRank angewiesen.

Damit eine Google Bomb erfolgreich ist, muss eine große Anzahl von Websites (oftmals sind das in einem solchen Fall zusammenarbeitende Blogs) auf eine bestimmte Webseite verlinken. Das wird erreicht, indem bestimmte Wörter im Hyperlink verwendet werden. Bei der Erstellung einer Google-Bombe ist es besonders hilfreich hochfrequentierte Websites zu verwenden, da die ausgehenden Hyperlinks solcher Seiten von Googles Suchalgorithmus als besonders aussagekräftig empfunden werden.

Google-Bomben sind häufig politisch motiviert, werden allerdings auch oftmals als Streich durchgeführt.

 

Geschichte von Google Bombs

Die erste Google-Bombe kam 1999 zum Einsatz. Während die Schöpfer anonym bleiben konnten, wurde die Existenz der Bombe aufgedeckt, als pjammer, ein Benutzer auf memepool.com, die Frage stellte, was Google für “böser als Satan selbst” hielt. Nutzer, die daraufhin diese Frage bei Google suchten, fanden die Homepage von Microsoft auf Platz 1 in den Suchergebnissen. Der Begriff “Google Bomb” wurde 2001 von Adam Mathes geprägt, da er als erster einen Artikel über diese Taktik schrieb.

Eine der berühmtesten Google-Bomben ereignete sich im Jahr 2004, als US-Präsident George W. Bush zur Wiederwahl stand. Zu dieser Zeit wurde durch eine Google Bomb jedes mal, wenn nach “miserable Failure”, zu Deutsch miserables Versagen, gesucht wurde ein Link der Biographie von George W. Bush auf Platz 1 in den SERP´s angezeigt.

Die Bombe funktionierte, weil eine große Anzahl von Webseiten auf die Biographie-Seite des Weißen Hauses verwies. Die Autoren hatten in ihren Hyperlink-Beschreibungen genau die Worte “miserables Versagen” verwendet. Januar 2007 hat Google letztendlich Änderungen vorgenommen, um populären Google-Bomben wie “miserable failure” entgegenzuwirken. Für diesen Suchbegriff ranken nun Seiten über Google-Bomben selbst.

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