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Pop-ups

by Niels Stuck Mai 20, 2019

Was ist ein Pop-up

Was ist ein Pop-up?

Ein Pop-up ist ein kleines Oberflächenelement, das meist im Vordergrund einer Website erscheint und als Aufforderung an den Benutzer eingesetzt wird, etwas zu tun. Zur Veranschaulichung: es sieht folgendermaßen aus:

Pop-Up

 

Sie müssen außerhalb seiner Grenzen klicken oder auf die Schaltfläche “Schließen”, um es zu entfernen. Wenn Sie die Wolf of SEO-Website zum ersten Mal besuchen, sehen Sie ein festes Popup, das Sie über die Verwendung von Cookies informiert (was Sie heutzutage auf den meisten Websites sehen werden). Kleinere Fenster am Rand der Website, oder in den Kopf- oder Fußzeilen, die temporäre Informationen (z.B. Werbeaktionen oder Benachrichtigungen) anzeigen, können ebenfalls als Pop-ups betrachtet werden.

 

Warum sind Pop-ups so unbeliebt?

Als Benutzer ist der Hauptgrund für die Ablehnung von Popups, dass sie störend sind. Sie unterbrechen den Ablauf, die Konzentration und die Aufmerksamkeit eines Benutzers, wenn er versucht, eine Aufgabe zu erledigen. Stellen Sie sich vor, Sie sind damit beschäftigt, etwas zu lesen, dann öffnet sich plötzlich ein Fenster, direkt in der Mitte des Bildschirms, das Ihre Aufmerksamkeit erfordert. Noch schlimmer wird es, wenn das fragliche Popup überhaupt nicht relevant für das ist, was der Benutzer getan oder gelesen hat (z.B. schlecht gezielte Anzeigen).

Nicht jeder hasst Pop-ups. Wie Sie sich sicher denken können, lieben Online-Marketer sie. Die Pop-up Fenster bieten Marketern eine besondere Möglichkeit, um die Aufmerksamkeit des Benutzers auf eine ganz bestimmte Sache zu lenken. Es hat sich oft gezeigt, dass gut umgesetzte Pop-ups, die Konversion erhöhen können, so dass ihre Stärke als Marketinginstrument nicht unterschätzt werden darf.

 

Vorsichr mit Popups auf Mobilgeräten

Google erkennt die negativen Auswirkungen, welche schlecht implementierte Popups haben können, und wertet unangebracht aufdringliche Pop-ups negativ. Dementsprechend werden große Fenster die auf der ersten Seite erscheinen oder den Großteil des Inhalts der Seite verdecken negativ gewertet.

Jedoch keine Sorge, der verantwortungsbewusste Umgang mit Pop-ups wird nicht bestraft. Somit werden Cookie-Notizen, Altersverifikation und Anzeigen, die keine große Mengen an Bildschirmraum einnehmen, als unproblematisch betrachtet.

 

Die Top 3 Gründe für die Verwendung von Popups

Wir haben festgestellt, dass Popups nützlich sein können und dass sie akzeptabel sind, wenn sie verantwortungsbewusst verwendet werden. Lassen Sie uns im Folgenden die drei Hauptgründe betrachten, warum Sie Popups in Ihren eigenen Websites verwenden sollten.

 

1. Sie erregen Aufmerksamkeit.

Eine von Microsoft durchgeführte Studie zeigt, dass die Menschen heutzutage eine realistische Aufmerksamkeitsspanne von etwa 8 Sekunden haben (selbst Goldfische schneiden besser). So kann es von unschätzbarem Wert sein, die Aufmerksamkeit eines Benutzers nur für ein paar Sekunden auf eine klare Message zu ziehen. In diesen wenigen Sekunden können wir dem Benutzer Inhalte zeigen, die er sonst vielleicht verpassen könnte.

 

2. Pop-ups können Ihre Website übersichtlich machen.

Indem Sie bestimmte Arten von Inhalten in einem Popup-Fenster platzieren, können Sie sicherstellen, dass Ihre tatsächlichen Inhalte ohne Ablenkungen wahrgenommen werden können.

 

3. Sie sind vollständig anpassbar.

Pop-ups können in jeder gewünschten Form angezeigt werden. Sie können in Bezug auf ihr Aussehen und ihre Funktionalität individuell gestaltet werden. Sie sind aus den Bausteinen des Webs, HTML und CSS, aufgebaut, so dass sie komplett individualisierbar sind. Da Sie JavaScript verwenden werden, um festzustellen, wann ein Popup-Fenster angezeigt wird, haben Sie dort auch viel Freiheit. Sie können ein Popup-Fenster beim Laden der Seite anzeigen, wenn ein Benutzer zu einem bestimmten Element scrollt oder wenn ein Benutzer den Mauszeiger außerhalb des Browserfensters bewegt (dies ist als “exit intent” bekannt).

 

Die Top 6 Tipps um gute Pop-Ups zu erstellen

Mit all den oben genanten Aspekten im Hinterkopf, lassen Sie uns einen Blick auf einige Umsetzungstipps werfen.

 

1. Bleiben Sie bei Ihren Inhalten konsistent

Popups sollten sich im gleichen Stil wie Ihre Website verhalten. Andernfalls wird das Endergebnis besonders ruckartig sein und möglicherweise ein Gefühl des Misstrauens beim Benutzer hervorrufen.

 

2. Sie sollten auch in der mobilen Version optimiert sein

Heutzutage nutzt die Mehrheit der Internetnutzer ein mobiles Gerät. Stellen Sie sicher, dass Ihre Popups auf dem Handy genauso optimiert angezeigt werden wie auf dem Desktop. Erstens, weil Google Ihren Rankings einen Klaps gibt, wenn Sie es nicht tun,,aber was noch wichtiger ist, Sie sollten tatsächlich versuchen, die Benutzerfreundlichkeit zu verbessern.

 

3. Halten Sie den Text kurz und bündig.

Verwenden Sie nicht zu viel Text – niemand will einen Roman in einem Popup-Fenster lesen.

 

4. Sammeln Sie nicht mehr Informationen als nötig.

Wenn Sie Leads sammeln, ist in den meisten Fällen eine E-Mail-Adresse mehr als ausreichend. Überkomplizieren Sie die Dinge nicht, denn niemand füllt gerne lange Formulare aus.

 

5. Gezielte Schüsse, statt wildes Streufeuer

Zeigen Sie dem gleichen Benutzer nicht mehrmals das gleiche Popup-Fenster. Sie können damit durchkommen, dass ein Popup zweimal angezeigt wird, falls der Benutzer es versehentlich beim ersten Mal weggeklickt hat, es sollte aber sicherlich nicht wieder anzeigt werden.

 

6. Pop-ups nur anzeigen, wenn sie relevant sind.

Zeigen Sie Ihre Popups an, in denen der Inhalt oder der Kontext relevant für das ist, was der Benutzer tut (oder zu tun versucht).

 

 

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Niels Stuck

SEO mit Leidenschaft seit 2013, der hier für Ihren zukünftigen Weberfolg bloggt. Experte im Bereich des Linkbuilding und der Offpage Optimierung. Viertieft darin den Algorithmus zu erforschen und immer auf dem neusten Stand, was die stetig variierende Welt der Suchmaschinenstandards betrifft. Fan der 80/20 Regel und mit glasklarer Effizienz an Ergebnissen für Ihr Webprojekt orientiert.

1 Comments

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  • Havnd

    Wow herausragender Artikel, von dieser Perspektive aus habe ich das Thema noch garnicht betrachtet! Viele Grüße aus Berlin!

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