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Pop-ups

by Niels Stuck Mai 20, 2019

Was ist 22 2 - Pop-ups

Was sind Pop-ups ?

Pop-ups sind  kleine Oberflächenelemente, die meist im Vordergrund einer Website erscheinen und als Aufforderung an den Benutzer eingesetzt werden, etwas zu tun. Zur Veranschaulichung, können sie folgendermaßen aussehen:

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Hierbei musst Du außerhalb seiner Grenzen oder auf die Schaltfläche “Schließen” klicken, um es zu entfernen. Wenn Du die Wolf of SEO-Website zum ersten Mal besuchst, erscheint ein festes Popup, das dich über die Verwendung von Cookies informiert (heutzutage auf den meisten Websites zu sehen). Kleinere Fenster am Rand der Website, oder in den Kopf- oder Fußzeilen, die temporäre Informationen (z.B. Werbeaktionen oder Benachrichtigungen) anzeigen, können ebenfalls als Pop-ups betrachtet werden.

 

Warum sind Pop-ups so unbeliebt?

Als Benutzer ist der Hauptgrund für die Ablehnung von Pop-ups, dass sie störend sind. Sie unterbrechen den Ablauf, die Konzentration und die Aufmerksamkeit eines Benutzers, wenn er versucht, eine Aufgabe zu erledigen. Stell Dir vor, Du bist damit beschäftigt, etwas zu lesen, dann öffnet sich plötzlich ein Fenster, direkt in der Mitte des Bildschirms, das deine Aufmerksamkeit auf sich zieht. Noch schlimmer wird es, wenn das fragliche Popup überhaupt nicht relevant für das ist, was der Benutzer momentan macht, getan oder gelesen hat (z.B. schlecht gezielte Anzeigen).

shutterstock 193031528 300x256 - Pop-ups

Natürlich sind Pop-ups nicht bei jedem verpönt. Wie Du dir sicher denken kannst, lieben Online-Marketer sie. Die Pop-up Fenster bieten Marketern eine besondere Möglichkeit, um die Aufmerksamkeit des Benutzers auf eine ganz bestimmte Sache zu lenken. Es hat sich oft gezeigt, dass gut umgesetzte Pop-ups, die Konversion erhöhen können, so dass ihre Stärke als Marketinginstrument nicht unterschätzt werden darf.

 

Vorsicht mit Pop-ups auf Mobilgeräten

Google erkennt die negativen Auswirkungen, welche schlecht implementierte Pop-ups haben können, und wertet unangebracht aufdringliche Pop-ups negativ. Dementsprechend werden große Fenster die auf der ersten Seite erscheinen oder den Großteil des Inhalts der Seite verdecken negativ gewertet.

Jedoch keine Sorge, der verantwortungsbewusste Umgang mit Pop-ups wird nicht bestraft. Somit werden Cookie-Notizen, Altersverifikation und Anzeigen, die keine große Mengen an Bildschirmraum einnehmen, als unproblematisch betrachtet.

 

Die Top 3 Gründe für die Verwendung von Pop-ups

Wir haben festgestellt, dass Pop-ups nützlich sein können und auf Akzeptanz stoßen, wenn sie mit Bedacht eingesetzt werden. Lass uns doch im Folgenden die drei Hauptgründe betrachten, warum Du Pop-ups auf deinen eigenen Websites verwenden solltest.

 

1. Sie erregen Aufmerksamkeit.

Eine von Microsoft durchgeführte Studie zeigt, dass die Menschen heutzutage eine realistische Aufmerksamkeitsspanne von etwa 8 Sekunden haben (selbst Goldfische schneiden besser ab). So kann es von unschätzbarem Wert sein, die Aufmerksamkeit eines Benutzers nur für ein paar Sekunden auf eine klare Message zu ziehen. In diesen wenigen Sekunden können wir dem Benutzer Inhalte zeigen, die er sonst vielleicht verpassen könnte.

 

2. Pop-ups können Ihre Website übersichtlich machen.

Indem Du bestimmte Arten von Inhalten in einem Popup-Fenster platzierst, kannst Du sicherstellen, dass deine tatsächlichen Inhalte ohne Ablenkungen wahrgenommen werden können.

 

3. Sie sind vollständig anpassbar.

Pop-ups können in jeder gewünschten Form angezeigt werden. Sie können in Bezug auf ihr Aussehen und ihre Funktionalität individuell gestaltet werden. Sie sind aus den Bausteinen des Webs, HTML und CSS, aufgebaut, so dass sie komplett individualisierbar sind.

Da Du höchswahrscheinlich JavaScript verwenden wirst, um festzustellen, wann ein Popup-Fenster angezeigt wird, hast Du dort auch viel Freiheit. Beispielsweise Kannst Du ein Popup-Fenster beim Laden der Seite anzeigen lassen, wenn ein Benutzer zu einem bestimmten Element scrollt oder wenn er den Mauszeiger außerhalb des Browserfensters bewegt (auch als “exit intent” bekannt).

 

Die Top 6 Tipps um gute Pop-Ups zu erstellen

Mit all den oben genanten Aspekten im Hinterkopf, lass uns nun einen Blick auf einige Umsetzungstipps werfen.

 

1. Bleibe bei deinen Inhalten konsistent

Pop-ups sollten sich im gleichen Stil wie deine Website verhalten. Andernfalls wird das Endergebnis besonders ruckartig sein und möglicherweise ein Gefühl des Misstrauens beim Benutzer hervorrufen.

 

2. Du solltest auch für die mobile Version optimiert sein

Heutzutage nutzt die Mehrheit der Internetnutzer ein mobiles Gerät. Stelle also sicher, dass deine Pop-ups auf dem Handy genauso optimiert angezeigt werden wie auf dem Desktop. Erstens, weil Google deinen Rankings einen Klaps gibt, wenn Du es nicht machst, aber was noch wichtiger ist, Du solltest tatsächlich versuchen, die Benutzerfreundlichkeit zu verbessern.

 

3. Halte den Text kurz und bündig.

Verwende nicht zu viel Text – niemand will einen Roman in einem Popup-Fenster lesen.

 

4. Sammle nicht mehr Informationen als nötig.

Wenn Du Leads sammelst, ist in den meisten Fällen eine E-Mail-Adresse mehr als ausreichend. Mach die Dinge nicht komplizierter als nötig, denn niemand füllt gerne lange Formulare aus.

 

5. Gezielte Schüsse, statt wildes Streufeuer

Zeige dem gleichen Benutzer nicht mehrmals das gleiche Popup-Fenster. Hat der Benutzer die Pop-up-Nachricht versehentlich weggeklickt, kannst Du zwar damit durchkommen, wenn Pop-ups zweimal angezeigt werden, es sollte aber sicherlich nicht ein weiteres Mal anzeigt werden.

 

6. Pop-ups nur anzeigen, wenn sie relevant sind.

Zeige deine Pop-ups an, in denen der Inhalt oder der Kontext relevant für das ist, was der Benutzer tut (oder zu tun versucht).

 

FAQ’s

Was ist ein Pop-up?

Pop-ups sind ein weiterverbreitetes Tool, welches beim aufrufen einer Website aktiviert wird. Es dient meist der erweiterten Anzeige von Informationen. Da diese Anzeige-Banner plötzlich "aufpoppen" nennen sie sich Pop-ups.

Sollten Pop-ups deaktiviert werden?

In der Regel sind Pop-ups unproblematisch. Ist man als Benutzer jedoch sehr genervt von den plötzlich aufpoppenden Anzeigen, können diese natürlich in den jeweiligen Browsereinstellungen deaktiviert werden.

Vorsicht, auf unsicheren und nicht seriösen Seiten können Pop-ups Schadsoftware enthalten. Hier ist es in jedem Fall ratsam, Pop-ups zu deaktivieren.

Wie kann Ich die Pop-ups bei Google Chrome deaktivieren?
  1. Öffne zuerst Chrome auf dem Computer
  2. Klicke rechts oben auf das Dreipunkt-Menü E2q6Vj9j60Dw0Z6NZFEx5vSB9yoZJp7C8suuvQXVA 2weMCXstGD7JEvNrzX3wuQrPtL=w18 h18 - Pop-ups 3 l97rr0GvhSP2XV5OoCkV2ZDTIisAOczrSdzNCBxhIKWrjXjHucxNwocghoUa39gw=w18 h18 - Pop-ups Einstellungen
  3. Klicke unter "Datenschutz und Sicherheit" auf Website-Einstellungen
  4. Klicke auf Pop-ups und Weiterleitungen
  5. Aktiviere oben die Einstellung Zugelassen oder Blockiert.

 

 

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Niels Stuck

SEO mit Leidenschaft seit 2013, der hier für Ihren zukünftigen Weberfolg bloggt. Experte im Bereich des Linkbuilding und der Offpage Optimierung. Viertieft darin den Algorithmus zu erforschen und immer auf dem neusten Stand, was die stetig variierende Welt der Suchmaschinenstandards betrifft. Fan der 80/20 Regel und mit glasklarer Effizienz an Ergebnissen für Ihr Webprojekt orientiert.

1 Comments

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  • Havnd

    Wow herausragender Artikel, von dieser Perspektive aus habe ich das Thema noch garnicht betrachtet! Viele Grüße aus Berlin!

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