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Spam-Kommentare verhindern – Spamfilter bei WordPress

by Niels Stuck Januar 11, 2019

WordPress hat ein effizientes Mittel gegen Kommentar-Spam. Im Gegensatz zu Captcha, dass vom Spammer häufig schon ausgetrickst wird, kann man die WordPress-Basispaket enthaltene Funktion der Kommentarmoderation nutzen. Wo und wie man das am besten macht, sind die entscheidenden Fragen.

 

WordPress – Mittel gegen Kommentar-Spam – Warum?

In letzter Zeit werden Spammer immer dreister. Um mehr Traffic zu erhalten, ist ihnen jedes Mittel recht. Dabei ist doch der quantitative Traffic wirklich nicht alles. Qualitative Conversion ist aus professioneller Sicht doch viel wichtiger.

Kommentar-Spam wo man nur schaut. Akismet und andere Filter wie z.B. Captcha-Plugins reichen nicht mehr aus. Vielleicht sollte man sie auch einfach löschen und einfach nur zur Kommentar-Moderation übergehen. Der Kommentar-Spam bedeutet zusätzlichen Zeit-Aufwand. Den kann man minimieren, wenn man die Moderation einschaltet. Zwar kann man die Kommentare immer noch löschen. Nun stören sie aber nicht mehr auf der Website oder im Blog. Außerdem bleiben Robots auch mittelfristig weg, wenn sie keinen Erfolg haben.

Mittel gegen Kommentar-Spam – Wo und wie?

Das einfachste Mittel gegen Kommentar-Spam ist die WordPress-Funktion Kommentar-Moderation. Man kann im Backend unter Einstellungen/Diskussion verschiedene Einstellungen treffen.

Man sollte erstmal mit der Kommentar-Moderation anfangen bevor man zu härteren Mitteln greift, weil man aus User-Zufriedenheits-Gründen eigentlich mit Restriktionen sparen sollte. Unter Kommentar-Moderation kann man einstellen, wieviele Links im Kommentar enthalten sein dürfen. Da Spammer es mögen möglichst viele Links unterzubringen, werden die dreistesten Spammer so schon einmal ausgesperrt.

 

Im nächsten Schritt kann man WordPress so einstellen, dass man den Kommentar überprüft bevor er erscheint. Entweder überprüft man alle Kommentare oder schenkt seinen Usern etwas mehr Vertrauen indem man nur den jeweils ersten Kommentar eines Users vor der Freigabe überprüft. Das ist ein wenig stasi-artig, aber dient auch der Qualitätssicherung.

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Nach diesen Einstellungen müsste der Spammer schon Hand anlegen und auf seine Robots verzichten. Das heißt man verhindert sicher 99% des Spams.

 

Spam-Kommentare verhindern kann man bei WordPress unterschiedlich. Ein automatischer Spamfilter kann von jedem einfach eingestellt werden. Akismet ist Grundvoraussetzung. Darüber hinaus kann man natürlich mit Captcha arbeiten, wobei die Kommentare beim Abschicken mit einem individuellen Code versehen werden, der nur manuell eingegeben werden kann. Beide Möglichkeiten kann man als Spamblocker bzw. Spamschutz bezeichen. Das ewige Spam löschen bzw. Dateien löschen kann man sich sparen. Spam verhindern wird einfach.

 

Spam-Kommentare verhindern – Automatischer Spamfilter bei WordPress: Akismets

Akismet ist eine Grundvoraussetzung bei der Abwehr von Spam-Kommentaren und heute meist schon weitgehend vorinstalliert zur Spamabwehr bei WordPress. Dabei braucht man nur noch seinen API-Code einzugeben und zusehen, wie Akismet Tag für Tag eine Menge Spam abwehrt. Unter Dashboard/Akismet wird genau angegeben, wie man Akismet einstellt, und wo man den Api-Code bekommt. Dort steht auch, wo genau man ihn einfügen muss, damit Akismet reibungslos funktioniert.
Trotzdem kann aber noch etwas durchkommen. Nämlich die, die sich ein wenig intelligenter anstellen.

 

 

 

Automatischer Spamfilter bei WordPress: Captcha

Für alle, die sich intelligenter beim spammen anstellen, hilft Captcha. Vielleicht kennt nicht jeder den Ausdruck, benutzt hat es aber schon fast jeder beim täglichen Surfen oder Kommentieren. Z.B. wird bei der Registrierung in fast jedem Forum, vor dem Absenden der Registrierung die Eingabe eines grafisch dargestellten Codes verlangt. Das ist Captcha. Bei WordPress gibt es zu diesem Thema verschiedene Plugins. Gegen nicht automatisierten Spam hilft das allerdings nicht.

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Automatischer Spamfilter bei WordPress: Rechte einschränken

Auch von einzelnen Usern kann Spam ausgehen. Obwohl das höchst ineffizient und unprofessionell ist, kommt es immer wieder vor, dass User einen Kommentar schreiben, nur um mehrere Links zu hinterlassen.

In diesem Blog ist es so geregelt, das jeder User in einem Kommentar seine Web-Adresse hinterlassen kann, und darüber hinaus noch zwei weitere Links posten darf. Meiner Ansicht nach, ist das wichtig für die Kommunikation und die gute Beantwortung von Fragen. Manchmal braucht man einfach einen Beispiel-Link, um etwas zu zeigen.

Diese Einstellung trifft man auf der Admin-Ebene unter Einstellungen/Diskussion. Dazu erlaubt man dort unter Standardeinstellungen für den Artikel, dass jeder User Artikel kommentieren darf. Dann sollte man unter Kommentarmoderation einstellen, das ein Kommentar moderiert werden muss, wenn er mehr als einen Link enthält. Das Gros der automatisierten Spam-Kommentare enthält nämlich viele Links. Die ist man damit los.

Allein mit diesen Einstellungen, kann man sich das Captcha Plugin schon sparen und braucht ein Plugin weniger, was auch zur Performance der Seite beiträgt.

Alle drei Einstellungen zusammen führen dazu, dass man 99% der Spam-Kommentare verhindern kann und dienen somit als automatischer Spamfilter bei WordPress. Die restlichen harmloseren Spam-Kommentare muss man immer noch per Hand löschen, wenn man Zeit hat.

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Niels Stuck

SEO mit Leidenschaft seit 2013, der hier für Ihren zukünftigen Weberfolg bloggt. Experte im Bereich des Linkbuilding und der Offpage Optimierung. Viertieft darin den Algorithmus zu erforschen und immer auf dem neusten Stand, was die stetig variierende Welt der Suchmaschinenstandards betrifft. Fan der 80/20 Regel und mit glasklarer Effizienz an Ergebnissen für Ihr Webprojekt orientiert.

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