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Episode 7: Deutschlands Facebook Advertising Pro – Florian Litterst im Interview

by Niels Stuck Juli 26, 2019
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In der heutigen Folge haben wir mit Florian Litterst die blanke, 8 Jährige Facebook Marketing Expertise am anderen Ende der Leitung. Wir durften uns freuen, Ihn noch vor dem Launch seines adsventure Podcasts etwas ausquetschen zu dürfen.

In dieser Episode finden sich die beiden Facebook Marketing Pros und Kollegen Sebastian Vogg und Florian Litterst zusammen um über die Zukunft von Facebook, des Social Media Advertising und aktuellen Trends abzunerden, während Niels Stuck für euch darauf achtet, dass der Pro-Stuff greifbar bleibt und nicht im Buzzword-Gewitter endet.

 

Folgende Themen werden abgedeckt:

  1. Unterschiede zwischen Social Media Marketing in den USA und Deutschland
  2. Der wichtigste Wert im Facebook Marketing
  3. Die Zukunft von Facebook
  4. WhatsApp Werbung steht vor der Tür

Mehr zu Florian Litterst:
adsventure.de
adsventure.de/podcast
sma-community.de

Episode 7: Deutschlands Facebook Advertising Pro – Florian Litterst im Interview

Vollständiges Transkript

SEBASTIAN: Du hast auch die Schnauze voll von scammy Online-Marketing Gurus, die oberflächliche Halb-Strategien als Weg zum Erfolg versprechen? #00:00:08#

NIELS: Als selbständige Online-Marketer, die den Daily Grind als ihre absolute Comfort Zone bezeichnen, haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, den Online-Marketing Bullshit aufzudecken. Bei uns erhältst Du die ungefilterte Wahrheit über den momentanen Zustand der Online-Marketing Welt und welche Strategien wirklich funktionieren. #00:00:24#

SEBASTIAN: Deine Hosts Niels Stuck und Sebastian Vogg präsentieren Dir in jeder Episode neue Online-Marketing Themen, wie beispielsweise SEO, Facebook Ads, Content und vieles mehr, um Deine Online-Marketing Folge aufs nächste Level zu heben. #00:00:39#

(9 Sek.) (Musik)

FLO:Ihr seid, Ihr seid einfach zu jung. (lacht) #00:00:51#

NIELS: Also, ich kenne Kartoffeldruck schon, tatsächlich. Aber auch nur vom Foto. #00:00:55#

FLO:Das war meine, das war meine, das war meine Grundschulzeit. Da habe ich das immer-. Vielleicht liegt es auch an meiner Grundschule, ich weiß es nicht. #00:01:00#

SEBASTIAN: Und Du findest-. #00:01:00#

NIELS: Kriege ich jetzt noch ein Tutorial über fucking Kartoffeldruck bitte? (Seba: lacht) #00:01:06#

FLO:Okay, gut, also pass auf! Kartoffeldruck funktioniert, funktioniert folgendermaßen: Du hast eine Kartoffel und du schneidest die Kartoffel mit einem Messer oder mit einer Schere so, dass da Buchstaben zum Beispiel darauf sind oder irgendwas halt. Und, also, quasi ein Stempeleffekt. Und dann nimmst Du diese Kartoffel und, und drückst sie in Farbe oder so. Und dann hast Du da einen Jutebeutel oder was auch immer. Und dann wird das dann so draufgedruckt. Und dann ist es halt Kunst oder, oder Spaß oder wie auch immer. #00:01:38#

NIELS:  Oh. Auf einem Öko-Level in fünf Jahren, da kriegst du Deine Followerschaft. #00:01:42#

FLO:Das habe ich nach Kartoffeldruck -. vielleicht hatte ich auch eine recht, recht, recht öko-orientierte Grundschule, ich weiß es nicht. Aber eigentlich dachte ich-. #00:01:51#

SEBASTIAN: Aber Ihr habt nicht Euren Namen getanzt, richtig? #00:01:53#

FLO:Nee, ich war nicht auf der Waldorfschule, wenn Du das willst. (Seba: lacht) Ich war nicht auf der Waldorfschule. Deswegen, eigentlich, ja, wundert mich das. Ich dachte, das wäre bekannter, dieses Thema, aber-. #00:02:04#

SEBASTIAN: Nee. Tatsächlich nicht, tatsächlich nicht. #00:02:06#

FLO:  Sorry, Mann. #00:02:08#

NIELS: Aber es ist alles auf Band und da nehmen wir das als Intro für den Podcast. #00:02:11#

FLO:(lacht)

SEBASTIAN: … #00:02:18#

FLO:-oder wir haben nicht immer-. Wir haben manchmal auch gebatikt, also T-Shirts gebatikt, also ganz, ganz hässlicher Style. #00:02:25#

SEBASTIAN: Gebatikt. #00:02:26#

FLO:Ich hätte jetzt auch nicht, also-. Ich glaube, Ihr seid einfach zu jung. #00:02:30#

SEBASTIAN: Nein, wir sind keine Jung-Scheißer. Das ist einfach nur abstrakter, komischer, weirder Shit. #00:02:35#

FLO:Das ist kein weirder Shit. Pass auf! Ich schicke Dir da jetzt mal, wie das aussieht. Doch, Ihr kennt das. Ihr wisst genau, wie das-. Also, wenn Ihr es seht-. Wenn Ihr es seht, dann wisst Ihr genau, was ich meine. #00:02:44#

SEBASTIAN:Ich glaube, es liegt am Fachbegriff gerade. Das -. #00:02:47#

FLO:Nee, nee. Sucht doch einfach mal “gebatikt”, “T-Shirt gebatikt”. Das nennt man so. #00:02:51#

NIELS: Ist halt Bullshit. … #00:02:52#

FLO:Google einfach mal danach. Du findest das. Das kann man auch in der Schu-. Das haben wir auch in der Schule mal gemacht, war auch schön. #00:03:00#

SEBASTIAN: Ach so. Sowas. #00:03:05#

NIELS: Ja, gut, dann kannte ich den Begriff nicht. #00:03:08#

FLO:Irgend sowas haben wir auch mal mit irgendwas gemacht. #00:03:11#

SEBASTIAN: Ja, doch. Tatsächlich. Doch, jetzt. #00:03:13#

FLO:Aha! Aha, aha! (lacht) Da habt Ihr es. #00:03:16#

NIELS: Wieso-. Nächstes Mal sage ich auch nur sowas. #00:03:19#

FLO:(?Flag). #00:03:20#

SEBASTIAN: Mein Pyjama sieht auch so aus. Okay, lass uns über Advertising und über Florian Litterst sprechen. #00:03:30#

FLO:Ja, lass uns über gebatikte T-Shirts sprechen. Läuft der Podcast eigentlich schon, oder? #00:03:36#

SEBASTIAN: Podcast läuft schon seit drei Minuten. Also, der ganze Bullshit ist drauf. Mal schauen, ob man das als Intro nehmen kann. #00:03:41#

FLO:(lacht) Ja. #00:03:43#

SEBASTIAN: Ja, gut. Ich meine, für mein Intro, ich schaue mal, was dabei herumkommt. (FLO: Ja.) Ich fange nur mit Gutem an. #00:03:54#

NIELS: Kurzer Einwurf noch, bevor wir es eh cutten. Wenn wir so einen trashy-witzigen Ausschnitt dahaben, können wir die ja als Outtake noch mit ranhauen am Ende, oder? Ist es nicht eigentlich witziger Shit? #00:04:05#

SEBASTIAN: Ja. Es ist-, vielleicht so-. Why not? #00:04:80#

NIELS: Ich habe das die Tage gelesen (SEBASTIAN: Als Easter Egg.) zum Thema Podcast-Lounge kann das ganz lustig sein, dass man vorab schon mal ein paar Outtakes rausbringt. Aber-, ja.  Haben wir ja jetzt keine. Bei uns läuft das ja so strukturiert ab. Das gibt keine Outtakes. #00:04:22#

SEBASTIAN: Ja, also-. Die erste Folge, das Intro-. Das waren, glaube ich, zehn Anläufe oder so. (FLO: lacht) Das war hart. Ja. Okay. Gude und Moin zusammen im No-Bullshit-Online-Marketing-Podcast mit Niels Stuck. #00:04:41#

NIELS:Gude! #00:04:42#

SEBASTIAN:  Und mit Florian Litterst. #00:04:44#

FLO:Hallo, grüßt Euch! Ich sage nicht so oft “Gude”. Deswegen habe ich das jetzt einfach vermieden. #00:04:51#

SEBASTIAN: Ja. Es ist auch okay. Du musst nicht “Gude” sagen. Ich habe es am Anfang auch nicht gesagt, aber seit ich, seit … #00:04:56# Kunde von mir ist und seitdem ich regelmäßig zu Besuch beim Sedat bin, kommt eigentlich immer ein fröhliches “Gude” in die Runde. #00:05:02#

FLO:Kenne ich auch noch. Ich hatte während meines Studiums einen Mitbewohner aus Darmstadt und der hat auch immer “Gude” gesagt. Und dann-. Ja. #00:05:09#

SEBASTIAN: Das ist nice, auf jeden Fall.  Heute sprechen wir einfach mal ein bisschen über den Florian, denn der Florian ist im Facebook-Advertising. Also, ich will jetzt-. Ich lobe sowieso zu viel, aber es ist mal hier auch vollkommen zurecht. Wenn man in Deutschland sich mal so umschaut, so meiner Meinung nach einer der Besten. Und vor allem auch eine der Personen, die man-. Das Feedback, was man da bekommt, was man auch im Blog liest, das ist einfach alles sehr, sehr, sehr, sehr hands-on. Und da gibt es halt keinen Bullshit. Deswegen passt es ganz gut für den No-Bullshit-Online-Marketing-Podcast. Ha! Das war jetzt schlau. (FLO: lacht) Und dementsprechend-. Ja, wir machen ja jetzt auch schon seit eineinhalb Jahren, glaube ich, schon zusammen Clients, und arbeiten zusammen und Du hast mir ja da auch so die Ways of being bei Facebook Advertising Pro gezeigt, so Zen-Meister-mäßig. (FLO: lacht). Dementsprechend-. Erzähle doch ein bisschen, kurze Intro-Round, was, wobei, was Du so machst, wie es dazu kam und ja, was Du jetzt gerade aktuell vorhast und wie es in Zukunft weitergeht. #00:06:20#

FLO:Okay. Ich versuche es. Ich versuche es kurz zu halten. Ich mache alles, was mit Social Media und Facebook-Advertising zu tun hat und das mittlerweile seit acht Jahren. Ich habe das lange Jahre in einer Agentur gemacht, habe das da gelernt, war da quasi anfangs vor der Entscheidung: Mache ich jetzt hauptberuflich Facebook? Was sich damals irgendwie ein bisschen verrückt angehört hat, zumindest für meine Familie. Ehrlicherweise auch für mich, so ein bisschen. 2011, oder wann das war. War damals eine komische Entscheidung.  Aber war die beste Entscheidung tatsächlich, dass dann auch so zu machen, weil Facebook ja, wie wir alle wissen, zu einem der spannendsten Online-Marketing-Kanäle gehört, die wir heutzutage haben, zumindest meiner Meinung nach, und der Meinung von vielen anderen Menschen. Und deswegen macht es mir auch super-viel Spaß einfach in diesem Bereich zu arbeiten und ich habe da jahrelang viele Dinge im stillen Kämmerlein ausprobiert, getestet und gelernt, hands-on gelernt, an vielen Projekten gelernt, und habe dann, 2016 war das, Anfang 2016, entschieden: Ich schreibe Dinge auf und schreibe die Dinge sozusagen ins Internet. Auf einem Blog, oder in einem Blog, adsventure.de. Das fing 2016 an. Da habe ich die ersten Texte veröffentlicht, mit dem Ziel halt anderen einfach ein bisschen mehr davon zu erzählen, meine Erfahrung zu teilen. Und denen aber zu helfen in einer aber noch nicht unbedingt allzu präsenten Art und Weise, nämlich eben dieses Hands-on Thema, kein verschrubbeltes Bullshit-Bingo, was man halt oft auch von den Plattformen so bekommt. Ich dann einfach so: Hey, ich lese mir das durch, ich kann das anwenden und hoffentlich auch noch mit guten Ergebnissen anwenden. Genau. Und dann ist drumherum 2016 auch noch die Gruppe entstanden. Die Social Media Advertising Community auf Facebook. Was alles das Ziel hat, dass man sozusagen, ja, anderen Werbetreibenden eine Plattform gibt, oder dass wir anderen Werbetreibenden eine Plattform geben sich auszutauschen, konstruktiv sich auszutauschen, insbesondere, was bis dato 2016 auch nicht unbedingt der Fall war in jeder Gruppe, um ganz ehrlich zu sein. Ja, das waren alles so die Ideen und jetzt ist das Thema mittlerweile zu meinem Hauptberuf geworden. Also, alles, was rund um adsventure.de passiert, das ist ein großer Teil Education, Fort-/Weiterbildung für andere Unternehmen oder auch Werbetreibende, also Workshops, offene Seminare, zusammen mit OMR, also mit Online Marketing Rockstars zusammen. Dann fällt darunter auch das Thema Ebooks, auch zusammen mit OMR, oder dann halt natürlich auch das Thema Kampagnen-Management Dienstleistung. So teilt sich sozusagen das auf, was ich heute tue und es macht mir nach wie vor sehr, sehr, sehr viel Spaß und es fasziniert mich irgendwie nach wie vor, jeden Tag irgendwie, bei dem, was ich tue. Wenn ich da irgendwas umsetze für-, in irgendwelchen Kampagnen, finde ich es genauso spannend wie ich es anfangs fand. Deswegen hoffe ich und glaube, dass diese Faszination halt auch so ein bisschen diese Begeisterung für das Thema halt auch irgendwie rüberkommt. Das war jetzt doch länger als geplant. #00:09:16#

SEBASTIAN: (lacht) Nee. Ich fand es genau, genau, genau richtig lang, auf jeden Fall, um einen Einblick zu Dir zu bekommen, also das heißt, wenn Ihr mehr zu Flo wissen wollt, dann könnt Ihr einfach mal die Gruppe joinen und mal den Blog lesen. Da kommt jetzt ja auch, etwas, die Tage, also, wenn der Podcast hier live ist, wird wahrscheinlich der Podcast schon live sein von Dir und mir gemeinsam … #00:09:43# dabei. Da geht es dann wirklich ganz klar um alles, was Facebook-Ads angeht und wie man das auch umsetzt. Cool. Grundsätzlich, wenn man so anfängt, im Facebook-, also Online-Marketing, genannt Facebook-Advertising. Was waren da so Deine Anlaufstellen, also wo hast Du Dich informiert damals? #00:10:04#

FLO:Tja. Tatsächlich habe ich mich informiert. Es gab natürlich damals schon viele Quellen auf englischer Sprache, sage ich mal. Das heißt also, alles, was aus den Staaten kam oder vieles, was aus den Staaten kam, nicht alles, sondern vieles. Natürlich nach wie vor eine riesengroße Quelle ist John Loomer. Definitiv. Da habe ich sehr viel gelernt und der hatte auch schon immer diese Hands-on-Mentalität in den Inhalten und in dem Content. Was ich halt von Anfang an einfach auch sehr spannend fand von der Darstellung der Inhalte und damals gab es auch schon auf dem deutschsprachigen Raum schon die allbekannten Quellen wie Allfacebook oder natürlich auch Thomas Hutter, der schon von jeher die Koryphäe in diesem Bereich ist. Genau, das waren halt so die Quellen, plus halt alles, was Facebook irgendwie geboten hat. Das habe ich mir dann auch immer versucht im Detail anzuschauen und stundenlang im self help centre durchwühlt, plus dann einfach Dinge umzusetzen. Das heißt, ich hatte glücklicherweise viele Freiheiten und konnte viel testen, viel experimentieren und umsetzen und das hat da dann natürlich einfach geholfen so ein bisschen ins Thema reinzukommen. Weil, es war tatsächlich einfach Learning by doing. So wirklich viele, von denen man da irgendwas lernen hätte können, gab es damals ehrlicherweise noch gar nicht. Sondern man musste sich dann einfach auch viel selbst beibringen und so ein bisschen ins Selbststudium eingehen einfach, ja.  Das war auch im Nachhinein, muss ich sagen, eins der Dinge, wenn ich jetzt so überlege: Was habe ich mit meinem Studium gelernt? Also, ich habe klassisch langweilig BWL studiert, total kreativ. Und dann ist natürlich die Frage: Was hat es Dir gebracht? Und komplexere Texte oder komplexere Zusammenhänge zusammenzufassen und zu begreifen – das ist tatsächlich so eine Sache, was ich jetzt sagen muss: Okay, das habe ich jetzt schon im Studium gelernt. Das hilft dann tatsächlich doch. Auch, wenn ich heute meine Steuererklärung nicht alleine machen kann, ist irgendwie traurig, also, nur mit Anleitung alleine machen könnte. Aber nicht auf Basis der Wissen, des Wissens, was ich während des Studiums gelernt habe. Ich kann immerhin komplexere Texte zusammenfassen und die runterkomprimieren auf die Dinge, die wesentlich sind. #00:12:06#

NIELS: Okay. Wenn ich jetzt hier schon mal zwei certified Facebook Marketing Partner sitzen habe (FLO: lacht) Was mich noch interessiert und-. Man stellt ja immer fest, dass ganz viele der Marketing-Trends-Techniken, et cetera, irgendwie aus den Staaten kommen. Und ich sehe es im SEO Game oftmals, dass wir da einige Jahre hinterherhängen und: Wisst Ihr zufällig, ob der Stand, auf dem Facebook in den Staaten ist, derselbe ist, auf dem er hier ist?  Weil manchmal gibt es ja Updates, die ziehen quasi in den USA im Ursprung erstmal voran, werden dort quasi approved und streuen sich dann so langsam quer durch, ja, den Rest der Welt, und das ist in der SEO Community auch immer so ein bisschen die Überlegung-. Weil viele denken sich ja: Jetzt, okay, ha! Suchmaschinen-Optimierung in foreign Ländern, also Deutschland, et cetera. Easy Game, da können wir ja spielen wie in 2014 und deswegen schwappen hier langsam immer mehr Leute in unseren Markt rein. Wie sieht das denn in Eurer Landschaft aus? #00:13:15#

FLO:Also, ich glaube, man muss da so ein bisschen differenzieren, zum einen zwischen: Wo steht der Markt heute? Also, was machen die Werbetreibenden? Bei uns und vielleicht irgendwie in den Staaten oder anderen Ländern, und was für- und zwischen den Funktionen, die die Plattform bietet. Da würde ich mal kurz gerne differenzieren. Schauen uns erstmal die Funktionen, die die Plattform bietet anbelangt, schauen wir uns das zum Anfang mal an. Da ist es tatsächlich so, dass neue Funktionen, die ausgerollt werden zum ganz großen Teil immer international für alle Märkte ausgerollt werden. Nicht alles, aber ein ganz, ganz großer Teil, zum Beispiel neue Targeting-Funktionen, neue Arten von Custom Alliances, whatever. Das wird meistens, zumindest für den Gesamtmarkt, also für alle Länder sozusagen ausgerollt. Da gibt es selten einen Vorsprung, den dann irgendwie, zum Beispiel Werbetreibende in den Staaten haben, was jetzt die Features anbelangt. Es gibt immer mal wieder Dinge, die zuerst in der Beta-Phase vielleicht irgendwie in den Staaten getestet werden, zum Beispiel Checkout of Instagram, so ein Thema, was zumindest, also was nicht 100 Prozent Advertising ist, was aber dann doch sehr stark damit kollidiert. Das gibt es jetzt aktuell oder wird aktuell in den Staaten getestet, aber wird dann höchstwahrscheinlich, wenn es ausgerollt wird, auch gleich für alle ausgerollt. Das heißt, da gibt es eigentlich relativ, relativ große Gleichberechtigung, international betrachtet. Was natürlich die Umsetzung dieser Funktionen anbelangt, das ist dann oft noch ein bisschen was anderes. Da sind dann wahrscheinlich die Werbetreibenden in den Staaten schon mal einen Schritt weiter, oder ein, zwei Schritte weiter. Hängt aber auch damit zusammen, dass dort viel mehr Nachfrage nach dieser Plattform vorhanden ist. Das heißt, es gibt einfach viel, viel mehr Werbetreibende. Das wiederum führt dazu, dass die Kosten viel, viel höher sind als bei uns zum Beispiel in Deutschland, also um mal ganz grob irgendwie eine Hausnummer zu nennen: In Deutschland zahlst Du etwa fünf Euro, fünf bis zehn Euro, roundabout für einen CPM, also für tausend Impressions, und in den Staaten irgendwie eher 15 Euro oder 15, ja 15 Euro umgerechnet, ja, es ist irgendwie halt Faktor zwei bis drei, ja auf jeden Fall einfach teurer, um auf der Plattform zu werben. Was wiederum dazu führt: Du musst halt einfach irgendwie andere Taktiken anwenden, zum Beispiel musst Dich halt darum kümmern: Wie schaffe ich es, dass mein Lifetime-Value möglichst hoch ist. Und natürlich muss ich günstig einkaufen die Kunden, aber der Einkauf der Kunden wird immer teurer. Das heißt, ich muss mich mit einem ganz großen Fokus auch darum kümmern, aus einem Kunden dann einfach einen maximalen Value, sage ich mal, zu generieren, für mich. Damit beschäftigen sich tatsächlich meiner Erfahrung nach noch relative wenige hier bei uns im Markt. Die versuchen sich hauptsächlich auf die Customer-Acquisition Cost zu fokussieren, und die natürlich zu drücken, aber dann zu dem Lifetime hinten raus zu erhöhen, was auch über Advertising Master auf Facebook funktioniert. Machen nicht allzu viele. #00:16:03#

SEBASTIAN: Okay, und bezüglich Lifetime Value, was würdest Du sagen: Was sind so die Hebel, an denen man drehen kann, um halt Lifetime Value erhöht zu bekommen, weil man-. Wir sind ja auch, wenn wir jetzt tagtäglich in Facebook Advertising uns bewegen und nur auf Neukunden-Akquise sind oder immer nur auf den ersten Sale schauen, dann denkt man ja relativ kurz-. Was würdest Du sagen, sind da so die …#00:16:26# Kombinationen mit Facebook Ads, so die wichtigsten Maßnahmen und das, einfach den Lifetime Value höher zu bekommen. #00:16:34#

FLO:Im Prinzip, dass, wenn Du Dir Deinen Funnel vorstellst, also, wenn wir der dreiteiligen Struktur folgen und sagen, wir haben Top-Funnel (Tofu),  Middle of Funnel (Mofu), und Bottom of Funnel (Bofu),  dass der Funnel, also Neukunden, Leute, die schon Kontakt mit dir haben und Leute, die dann schlussendlich was kaufen sollen, dass der Funnel dann nicht beim Kauf aufhört, sondern da auch nochmal weitergeht. Dass du mit den Leuten, die was bei Dir gekauft haben, in deinen Kampagnen auch noch Dinge anstellst, sage ich mal, und daraus eine Zielgruppe erstellst, also quasi klassische Loyalty-Strategien noch mit reinnimmst, oder nicht unbedingt nur auf Loyalty bezogen, sondern auch einfach versuchst, über Upsales die Leute nochmal anzusprechen, nach dem Kauf direkt. Oder dann zum Beispiel, wenn du weißt-. Wenn du eine durchschnittliche Dauer kennst, wie lange es normalerweise, wie gesagt, dauert, bis jemand erneut bei Dir kauft, zum Beispiel weil es halt so eine Art Abo-Modell im Hintergrund läuft, wenn man das Produkt halt regelmäßig bestellt. Dann kann man natürlich sagen, ich erstelle eine Zielgruppe über den Pixel, der dieses Zeitfenster auffängt, abdeckt, wie auch immer, und spricht die Leute halt nochmal erneut an, um diesen Re-Sale nochmal über die Kampagne zu triggern. Genau. Also, das ließe sich jetzt alles über Facebook machen. Aber ich glaube, ein wichtiger Hebel für die nächsten Jahre, mal unabhängig von Facebook, wird auch das ganze CAM sein, also alles, was mit CAM zu tun hat und das dann auch über Email-Marketing oder vielleicht über Messenger nochmal stärker zu fokussieren. #00:17:57#

SEBASTIAN: Also, Du meinst halt auch, wo Du ganz schön zukunftsorientiert gesprochen hast, dass das halt, dass Du schlussendlich-, es muss ja nicht günstiger werden, außer es kommt ein Kanal mit rein, Pinterest oder so. Was wir zum Beispiel auch gesehen haben, wenn ein Kanal reinkommt, dann ist es am Anfang günstig, aber wird natürlich mit der Zeit auch teurer, mehr Konkurrenz und so weiter, das heißt, man muss sich dann auch einfach langfristige Strategien überlegen. #00:18:23#

FLO:Ja, genau, wir sind quasi innerhalb von Deutschland in einer GAFA-Welt, sage ich mal, gefangen, also Google, Apple, Facebook und Amazon. Heißt also, wir kaufen unsere Kunden auf amerikanischen Plattformen ein und es ist schon zu erwarten, dass es nicht günstiger wird auf diesen Plattformen. Und da muss man sich überlegen: Wie positioniere ich mich und was mache ich da, langfristig betrachtet, da, um dem halt irgendwie entgegenzuwirken? Und dann ist es halt Lifetime Value, auch bei uns. Weil günstiger wird es definitiv nicht werden. #00:18:50#

NIELS: Ich schmeiße mal eine Frage für die Nicht-Nerds rein. (FLO: lacht) Was ich oft höre, von Laien, inklusive teilweise mir: Was denkt Ihr denn, wie lange könnt Ihr den Facebook-Kanal noch bedienen? Wie lange wird der noch so relevant sein, wie er es jetzt noch ist oder wie er es vielleicht vor zwei Jahren war? Hat das Eurer Meinung nach abgenommen? Wird das weiter abnehmen? Wird sich das verlagern auf Instagram? Give me some! #00:19:21#

FLO:Ja, ich glaube, man muss da einfach differenzieren zwischen der blauen App Facebook und zwischen Facebook als Konzern oder als Plattform. Die blaue Facebook App an sich, oder natürlich facebook.com am Desktop, sofern das noch jemand nutzt, außer er sitzt irgendwo im Büro. Das ist natürlich die Frage, wie das in Zukunft weitergeht. Die-. Wenn man ganz stumpf einfach nur auf die Zahlen schaut, dann ist das nicht so, dass Facebook schrumpft. Sondern auch Facebook, die blaue Plattform, die blaue App hat noch ein Wachstum. Was natürlich nicht so stark und nicht so rasant ist wie jetzt eine andere Plattform, zum Beispiel eine neue Plattform, die jetzt tendenziell eher Instagram darstellt, nicht mehr so neu, aber zumindest ein bisschen neuer, oder so ganz neue Themen wie Tic Toc. Solche Plattformen haben natürlich schon grundsätzlich mehr Wachstumspotenzial, deswegen auch ein exorbitanteres Wachstum als Facebook es haben kann. Es heißt also, Facebook an sich, Stand heute, schrumpft nicht, aber natürlich verändert sich das Nutzungsverhalten und shiftet mehr in andere Apps, sagen wir jetzt mal, rüber, zum Beispiel in Instagram oder zum Beispiel eben Whatsapp und da hat Facebook mittlerweile halt schon, das sagt ja auch der Bundesgerichtshof, eine mehr oder weniger Monopol-Stellung erreicht. Das heißt also, es gibt halt einfach sonst nicht allzu viel. Klar, es gibt noch Youtube, wenn man das irgendwie in das ganze Thema Social Networking reinziehen möchte, was ich aber nicht so ganz unbedingt tun würde. Aber was gibt es denn dann noch am Ende, Stand heute? Also, die Markt-Macht von Facebook ist schon echt hoch, und wenn sich das Nutzerverhalten einfach shiftet, dann shiftet die Plattform halt einfach mit. Und ob es auf der blauen App oder der grünen Whatsapp-App, dann ist es ja schlussendlich wahrscheinlich egal für die Werbetreibenden, weil das vielleicht auch noch so: Ich war vor zwei Wochen in Berlin auf dem Facebook Marketing Summit und da wurde angekündigt, zumindest für die relativ nahe Zukunft, dass auch in Whatsapp dann Werbeanzeigen möglich sein werden, also innerhalb des Status- oder Story-Formats, oder wie auch immer man das nennen möchte. Dass da dann auch in naher Zukunft, sofern diese Daten zwischen den Apps verknüpft werden dürfen in Deutschland, dann-, da-. Die Möglichkeit besteht halt auch, die Nutzer zu erreichen. #00:21:29#

SEBASTIAN: Sponsored messenger ads bei Whatsapp. #00:21:35#

FLO:Also, das halte ich jetzt eher für unwahrscheinlich, dass innerhalb, also dass-. Nein. #00:21:40#

SEBASTIAN:Ja, natürlich nicht. #00:21:42#

FLO:Konversationen sozusagen „zerrissen“. Aber im Status ist es ja an sich wahrscheinlich auch kein so ganz starker Einschnitt, sage ich mal. Das heißt, es wird wahrscheinlich nicht ganz so negativ aufgenommen werden, auch als natürlich-. Wenn ich jetzt hier mit meiner Mutter schreibe und dann bekomme ich eine Anzeige dazwischen-. Das ist.- “In drei Sekunden geht es weiter.” #00:22:01#

NIELS: Du kommst auf den Chat rauf, und dann schaltet sich das gerade rauf, dass du dann darauf klickst. #00:22:05#

NIELS:  Wie in so schlechten Apps, in irgendwelchen Free Games, wo dann irgendwas aufgeht und du musst das Video zu Ende schauen. #00:22:11#

FLO:Du musst das Video zu Ende schauen, bevor du deiner Mutter wieder schreiben darfst. Ich raffe das ja nicht so. (NIELS: lacht.) Hervorragend. Und dann hast Du nur noch den SOS-Button, so, okay, außer Notruf. Notruf darfst du. #00:22:22#

SEBASTIAN: Also, Du hast eine Mindestanzahl an Notrufen verfügbar. (FLO: Genau. Fünf pro Monat.) Ja, okay, das ist fast schon relativ viel. Okay. Wir haben jetzt besprochen, was auf der Plattform passieren wird, aber wenn man jetzt mal aus werbetreibender Sicht, also aus Advertising-Perspektive darauf schaut, ist ja Facebook immer noch, ja, also, wenn man alleine aus Umsatz-Perspektive schaut, ist das wirklich auf jeden Fall der umsatzstärkere Kanal, würde ich jetzt mal so grundsätzlich sagen, weil die Leute einfach auf Facebook Werbung noch eher gewohnt sind, aber das Thema Automatisierung, wir haben ja auch schon viel darüber gesprochen.. Facebook tut ja auch einiges, damit alles mehr in die Automation-Richtung geht. Damit man idealerweise am Ende in ein paar Jahren auf einen Knopf drückt und man keinen Ad-Manager braucht, der … #00:23:12# verwaltet. Glaubst Du, das wird so passieren, oder was ist Deine Einschätzung? #00:23:17#

FLO:Ah, ich bin grundsätzlich, was das Thema Automatisierung und, jetzt auch gesellschaftlich oder in allen anderen Themen anbelangt, jetzt nicht so der, der das alles irgendwie schwarzmalt oder das total Negative immer darin sieht, sondern grundsätzlich erstmal positiv gestimmt. Ich glaube allerdings, so, wie Du sagst: Ja, es wird natürlich versucht an vielen Stellen der Automatisierung in das System reinzubringen, an ganz vielen Funktionen, du hast also: Wähle keine Platzierung mehr aus, lege kein Budget mehr fest, zumindest nicht auf Zielgruppen-Ebene. Am Ende auch kein Gebot festlegen und mittlerweile baut sich auch-, oder kann man den Pixel auch fast schon, ich sage mal, automatisiert oder weitestgehend automatisiert einbauen. Das sind ganz viele Stellen oder ganz viele Wolken am Horizont oder wie auch immer, die man halt sehen kann, bei denen Facebook halt in diese Richtung sich entwickelt. Heißt also, wichtiger oder perspektivisch wichtig oder noch wichtiger, glaube ich, wird halt das Thema Storytelling und Creatives werden, weil das ist dann so ein Thema, was man halt perspektivisch wahrscheinlich nicht so einfach automatisiert bekommen kann. Das heißt, damit sollte man sich, Stand heute, meiner Meinung nach, intensiv beschäftigen. #00:24:29#

SEBASTIAN: Ja, auf jeden Fall Thema Storytelling sehe ich da auch noch nicht automatisierbar, gerade bei-. Wie realistisch ist das, dass das von dem Algorithmus so in der Form, einfach so emotional jemanden berührt, oder dass irgendwie eine Identifizierung der Person erfolgt, das ist relativ-. Aber klar, man muss sich ja nur mal überlegen: Wie schnell findet Facebook von einer Source Audience einen Lookalike. Das ist ja auch nicht-, kein normaler Prozess. Mittlerweile ist das ja auch alles automatisiert. Und das würde ohne Automation ja auch gar nicht funktionieren, das heißt, man muss da ja auch ein bisschen-. #00:25:10#

FLO:Also, man kann ja auch das Positive darin sehen. Das reduziert natürlich die manuelle Arbeit. Das ist definitiv so. Man muss da weniger manuell Budgets hin- und hershiften, wenn es im Best Case auch funktioniert, dann ist das alles super. Und am Ende wirst du trotzdem auch noch schauen, du musst trotzdem das System grundsätzlich erstmal verstehen, um das System dann kontrollieren zu können. Aber es wird sich halt so ein bisschen shiften aus täglich irgendwo hier und da Budgets erhöhen oder senken, hin zu mehr Creatives erstellen, weil, und da kommt ja auch das Thema hinzu: Die Plattform wandelt sich auf ganz viele Apps und das Nutzerverhalten, wie eingangs oder vorhin gesagt, wandelt sich ja entlang vieler Apps, das heißt, du brauchst ganz viele verschiedene Creatives, ganz viele verschiedene Arten von Werbemitteln: vertikale Werbemittel, mehr textbasierte Werbemittel, mehr bild- , mehr videobasierte Werbemittel. Durch die Automatisierung sollte man die freigewordenen Ressourcen halt eher dann auf dieses Thema shiften, meiner Meinung nach, und sich halt damit beschäftigen. Weil das halt perspektivisch, so, wie Du ja auch sagst, ich glaube nicht-, ich glaube auch, dass man da viel automatisieren kann, zum Beispiel aus einem Bild ein Video machen, also zumindest eine Animation machen, solche Themen, geht ja auch heute schon. Auch da wird es irgendwie Möglichkeiten geben, aber grundsätzlich soll das Thema Storytelling “Welche Geschichte erzähle ich über mich, mein Unternehmen, mein Produkt?” Das halte ich für schwierig, dass das irgendwie komplett automatisiert werden kann. #00:26:26#

SEBASTIAN: Ja, auf jeden Fall. Ja, ich würde sagen, das ist ein guter Ausblick für das, was alle erwartet, die Facebook-Ads machen und in Zukunft sich da einfach weiterbilden möchten. Gerade dieses, wie Du schon sagst, diese Veränderung in der Plattform halt zu beobachten: Was hat Facebook vor? Also, man sieht ja so ein bisschen, ja, es wird ganz stark gepusht: Kampagnen-Budget-Optimierung. Es wird ganz stark gepusht: Rape-Down-Effekt und halt das ganze Thema, einfach alles aktuell so bei Facebook ur-hart, also, ich meine, wenn man auf der F8 ist, dann bekommt man das noch mehr mit, weil das ganze Thema VR. Ich habe jetzt auch eine VR-Brille hier. Ich habe tatsächlich schon mal Facebook Spaces angetestet. Es ist schon krass, also es ist schon echt eine klasse Geschichte, mal zu sehen, also weil auch-, es wurde ja von Facebook gekauft. Und die haben sich halt die ganze VR-Geschichte auf die Fahne geschrieben, vor allem, was das Thema Social Media angeht. Und sich da einfach mal so ein bissen, ja, wenn man halt so ein bisschen die Trends lesen will, in der Zukunft -. #00:27:35#

FLO:Vielleicht dazu noch eine ganz kurze Randnotiz vom Thema Facebook-Marketing-Summit. Was da auch-, was ich da ganz spannend finde, ist diese ersten Tests “Werbe-Anzeigen koppeln mit AR”, in dem Fall. Heißt also, du kannst dann zum Beispiel halt irgendwie eine Sonnenbrille über eine Anzeige sozusagen auf Deinen Kopf setzen, also auf Deine Nase setzen und schauen, wie die Brille dann bei Dir aussieht. Im Prinzip ein Snapchat-Filter, wenn man so will, oder ein Instagram Filter, whatever. Das ist schon mal ganz cool. Oder mit Lippenstift, dass man das dann quasi so anprobieren kann, wie dann das bei mir ausschaut. Oder was ich auch ganz smart fand, ist, dass man über seine Smartphone-Kamera dann die Schuhgröße für dieses Modell oder diese Marke messen kann und dann quasi vorgeschlagen bekommt, welche Schuhgröße man bestellen soll. Weil das ist ja eigentlich so ein Riesen-Pen-Point. Ehrlicherweise, ich habe halt bei verschiedenen Marken unterschiedliche Größen. Und sowas. Das sind dann doch wirklich nützliche Anwendungsfälle für solche Themen, und ich glaube, da wird es in Zukunft noch viele spannende Anwendungsfälle irgendwie geben. Ja. #00:28:36#

SEBASTIAN: Ja, das mit AR ist echt interessant. Ja, Visual Reality, von den Filtern kennst Du es ja quasi auch und es gibt ja auch die Möglichkeit, dass es quasi auch vor dir positioniert wird und so weiter, und du kannst ja auch-. #00:28:52#

FLO:Da gab es, glaube ich, auch von Ikea ein Beispiel, dass du so einen Sessel quasi in dein Wohnzimmer quasi reinprojizieren, in Anführungsstrichen, kannst, oder zumindest halt-. #00:29:02#

SEBASTIAN: Was schätzt Du da-. #00:29:03#

FLO:-oder wie der Sessel dann zumindest aussehen würde neben deinem Sofa. #00:29:07#

NIELS: Was schätzt Du, wann wird das gängig sein, solche Ads zu sehen? #00:29:12#

FLO:Dass es nicht mehr allzu lange dauert, dass die-. Die gibt es auch schon, die werden so auch schon ausgeliefert. Es gibt Marken, die können oder buchen das so schon ein. Wann das dann final für alle kommt, ist natürlich die Frage: Wie kann man sowas umsetzen als, ich sage jetzt mal, Otto Normal-Werbetreibender, wenn ich nicht gerade Ikea bin oder sonst eine Brand? Aber auch da wird es eine Möglichkeit geben, also ich würde sagen, boah, weiß ich nicht: Zwei, drei Jahre, aller-allerhöchstens, dass es auch einer ziemlich großen Verbreitung verfügbar ist. #00:29:41#

SEBASTIAN: Ja. Ich meine, es gibt ja mittlerweile auch die 3D Posts, aber die kann man mittlerweile ja noch nicht bewerben. Aber wenn das mal die Möglichkeit gäbe, die zu bewerben, wäre es ja auch schon mal näher dran, dass du mit Visual Effekten und 3D-Effekten arbeiten kannst. Und klar, also, ich meine, spätestens, wenn es sowas wie die Occulus in Kleinformat gibt, kommst Du ja auch wirklich in Welten rein. In fünf Jahren oder so, wo du dann wirklich in Virtual Reality Dir das reinziehen kannst, was natürlich nochmal krasser ist. Und ich meine, Facebook hat ja aktuell schon da-. Also, es geht alles auf jeden Fall schon stark in die Richtung. Vielleicht kommt nochmal zwischendrin ein krasses Netzwerk, man weiß es natürlich nie. Vielleicht kommt ja die Plattform 2.0 nach Instagram. #00:30:24#

FLO:Also, es ist, auch wenn ich natürlich eine sehr große Sympathie für die Plattform Facebook habe, dann ist eher nicht so, dass ich mit denen verheiratet bin (lacht). Heißt also, ich freue mich jederzeit, wenn es irgendwie eine andere Plattform gibt, auf der man dann auch irgendwie spannende Dinge umsetzen kann. Snapchat zum Beispiel, war ja mal kurz da zumindest. Zumindest in einer Situation oder kurz vor so einer Situation. (SEBASTIAN: Nee.) Mittlerweile ja nicht mehr so wirklich relevant. Pinterest ist natürlich auch spannend und falls da ein anderer Player kommt, dann bin ich auch der Letzte, der sagt: Das ist schade. Weil ich glaube schon, dass es auch dem Markt hilft, wenn da so ein bisschen mehr Player noch da sind und so ein bisschen, ich sage mal, Druck, auch ausgeübt werden kann, auch aus werbetreibender Sicht auf Facebook. Weil sonst können die halt am Ende tun, was sie wollen un so wirklich viel Optionen hast du ja nicht. Wenn der Werbeanzeigen-Manager mal wieder nicht funktioniert, dann, und das ist oft so, dann hast du halt ein Problem und kannst nicht so schnell einfach shiften. #00:31:19#

SEBASTIAN: Ja, klar. Deswegen habe ich einen Tic Toc Account. (FLO: lacht) Add me on Tic Toc! Nein, ich habe nichts hochgeladen. #00:31:30#

FLO:Ich werde es direkt nachher mal (SEBASTIAN: Alright.) abchecken, ob Du da-, was Du da alles wieder alles hochgeladen hast. (SEBASTIAN: Ich habe nichts-.) Ja, ja ist klar. #00:31:39#

SEBASTIAN: Da ist nichts drin. #00:31:40#

NIELS: Lass uns den Scheiß löschen. #00:31:41#

SEBASTIAN: Cool. Das war mal ein sehr interessantes Gespräch, glaube ich, und mal so ein bisschen aus Deiner Sicht das zu sehen, was Du so, die Veränderungen siehst, und ich denke auch für alle Zuhörer, die noch nicht die Facebook App Nerds sind, war das auch alles verständlich und wir sind jetzt, glaube ich, auch nicht zu sehr abgenerdet. #00:32:03#

FLO:Nee, also größtenteils-, ich würde sagen: Gute 95 Prozent waren clean. #00:32:07#

SEBASTIAN: Sehr gut. #00:32:07#

FLO:Cool. #00:32:08#

NIELS:Bleibt mir noch zu sagen, dass ich dafür echt eine Lanze brechen muss, also, ich glaube, Ihr solltet wirklich mal bei dem Florian auf dem adsventure vorbeischauen, weil es ist recht selten, dass man so eine Menge an Kompetenz, kombiniert hat mit (FLO: Ich bekomme keine Rolex.) Der gute Mann hat ganz schön was im Kopf. #00:32:32#

FLO:Hat ganz schön was im Kopf, aber nix am Arm hängen, keine Rolex am Arm. #00:32:36#

NIELS: Es gibt keinen Grund nicht gehört zu werden. #00:32:37#

FLO:Vielen Dank. #00:32:38#

SEBASTIAN: Also, es kommt ja wirklich, der Kurs von Flo ist ja in Arbeit. Keine Sorge. #00:32:45#

FLO:Und dann macht es “Boom”. Und ich muss jetzt auch gleich-. Ich habe mir so einen Privat-Chat gemietet, dass ich dann auch so ein paar Videos drehen kann. Ja. #00:32:54#

NIELS: Ah, stimmt, stimmt. #00:32:56#

SEBASTIAN: Das geht ja wirklich schnell. Das haben wir ja schon mal gesehen. Das geht ja wirklich im Chat. Das ist echt krass. (FLO: Ja, das geht.) #00:33:02#

NIELS: Ja, nimm hoffentlich Dein Macbook geputzt mit. Mach das nochmal ordentlich clean. Pack das dann dorthin, groß in Arbeit, zehntausend Werbe-Budget. #00:33:12#

FLO:Nein.Natürlich nicht. Um das klarzustellen. Nein. Auf keinen Fall. Das wird es nicht geben. #00:33:16#

SEBASTIAN: … An der Stelle. Cool, alles klar. Dann danke für Eure Zeit heute. Niels, Flo, auf jeden Fall sehr, sehr nice. Der Talk mit Flo war sehr, sehr nice. Wir sehen uns zwar täglich, aber wenn Ihr mehr vom Flo wissen wollt, sein Tic Toc… #00:33:34#

FLO:Er singt immer “Flugzeuge im Bauch”. #00:33:36#

SEBASTIAN: Alright, guys. #00:33:39#

NIELS: Let’s make a cut. #00:33:45#

SEBASTIAN: Peace out, guys. #00:33:44#

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Niels Stuck

SEO mit Leidenschaft seit 2013, der hier für Ihren zukünftigen Weberfolg bloggt. Experte im Bereich des Linkbuilding und der Offpage Optimierung. Viertieft darin den Algorithmus zu erforschen und immer auf dem neusten Stand, was die stetig variierende Welt der Suchmaschinenstandards betrifft. Fan der 80/20 Regel und mit glasklarer Effizienz an Ergebnissen für Ihr Webprojekt orientiert.

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